Arne Fahje - Schleswig-Holstein und Japan

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Arne Fahje

ab 2006
Dr. Arne Fahje hat von 2007 bis 2015 in Japan gelebt und hat für die Firma Mitsubishi Corp. in Düsseldorf und Tokyo gearbeitet, zuletzt als „Key Accountant Manager Automotive“.
Arne Fahje wurde am 8. Oktober 1977 in Hamburg geboren. Im Jahr 1979  zogen seine Eltern von Hoisdorf bei Hamburg nach Groß Barnitz im Kreis Stormarn bei Lübeck um. Nach dem Schulabschluss  1997 begann  Fahje 1998 in Hamburg ein Jura-studium, das er 2003 mit der ersten Staatsprüfung und 2006 mit der Promotion abschloss; sein Thema: „Wirtschaftsverfas-sungsrecht in Japan“. Im Jahr 2006 ging Fahje im Rahmen eines DAAD-Austauschprogramms nach Japan und trat 2007 in die Dienste der japanischen Handelsfirma Mitsubishi Corp. 
Im Jahr 2016 kehrte Dr. Arne Fahje   nach Deutschland zurück, um bei einer Firma in Karlsruhe als „Sales Engineer“ das Japan- und Koreageschäft zu übernehmen. Während seines Japanaufenthaltes hat Arne Fahje seine schon früher erworbenen Grundkenntnisse der japanischen Sprache bis zur Verhandlungssicherheit vervollständigt.
Die ersten Berührungen mit der japanischen Sprache hatte Arne Fahje in einem Sprachkurs an der Volkshochschule Lübeck im Jahr 1995 bei Natsu Kadoya, die schon einige Jahre in Schleswig-Holstein lebte und noch immer Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Schleswig-Holstein ist.  Das Interesse für Japan und die japanische Sprache war eher zufällig, zumindest ohne konkreten Auslöser.  Im Jahr 1995 hatte Fahje dann seine erste direkte Berührung mit Japan, als er mit einem Austauschprogramm des Verbandes der Deutsch-Japanischen Gesell-schaften für drei Wochen zu einem Homestay-Aufenthalt nach Japan reiste und dort Orte in den Präfekturen Tochigi und Hyogo und auch Kamakura besuchte. Nach dem Abitur 1997 reiste Fahje zum zweiten Mal nach Japan, um an einer Sprachschule in Osaka Deutsch zu unterrichten. 
Im Jahr 1994 war Fahje der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Schleswig-Holstein beigetreten, und nach seiner Rückkehr aus Japan baute er einen deutsch-japanischen Stammtisch in Lübeck auf, aus dem sich dann eine „Ortsgruppe Lübeck“ der DJG entwickelte. Im Juni 2000 wurde er in den Vorstand der Gesellschaft gewählt. Zusammen mit einem Lübecker Informatikstudenten baute Fahje 2004 die erste Website der DJG Schleswig-Holstein auf, die rechtzeitig zum 50jährigen Bestehen der Gesellschaft 2005 freigeschaltet wurde.
Bereits am 27. September 2000 brach Fahje zu seiner nächsten Japanreise auf, um an der Deutschen Industrie- und Handelskammer Japan in Tokyo ein sechsmonatiges Praktikum in der Rechtsabteilung  zu absolvieren.  Drei Jahre später, im Sommer 2003, war Arne Fahje schon wieder in Japan und lebte einige Wochen in Kamakura. Dort lernte er die Künstlerin Makiko Tanaka kennen, die unter dem Namen Khaju Art Space eine kleine Gruppe von Künstlerinnen um sich geschart hatte. Khaju Art Space ist eigentlich die Bezeichnung für ein kleines, altes japanisches Haus, das die Künstlergruppe für ihr kreatives Schaffen nutzte.  Über Frau Tanaka kam Fahje  auch mit den Mitgliedern dieser Künstlergruppen in näheren Kontakt. 
Wie an anderer Stelle in diesem Portal bereits erwähnt wurde, war 2005 das Jahr mit den intensivsten Kontakten zwischen Schleswig-Holstein und Japan, wozu der Japan-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musikfestivals und das 50jährige Jubiläum der DJG Schleswig-Holstein die zentralen Anstöße gaben. Zusammen mit einigen regionalen Künstlern organisierte Fahje  um seinen Wohnsitz in Groß Barnitz das Trave Art Festival, zu dem er Künstler/innen aus Kamakura eingeladen hatte, die auf eigene Kosten nach Schleswig-Holstein kamen. 14 Tage arbeiteten deutsche und japanische Künstler und Künstlerinnen in den Dörfern um Groß Barnitz zusammen und zeigten ihre Ergebnisse und Fähigkeiten in Ausstellungen und Workshops.

Nach der Promotion verließ Dr. Arne Fahje 2006 Deutschland, Schleswig-Holstein und die DJG, um sich in Japan eine berufliche Existenz aufzubauen. Aus geschäftlichen Gründen war er immer wieder für kurze Zeit in Deutschland. Da Fahje nach seiner Rückkehr nach Deutschland 2015 u.a. für das Japangeschäft seiner Firma zuständig ist, werden ihn auch zukünftig geschäftliche und vielleicht auch private Gründe immer wieder nach Japan führen.
Als Folge der langjährigen Beschäftigung mit und in Japan ist Dr. Arne Fahje in der deutsch-japanischen „Community“ eng vernetzt. So ist er z. B. Mitglied der Deutsch-Japanischen Juristenvereinigung in Hamburg, in der OAG in Tokyo, im Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreis (DJW) in Düsseldorf und in der Alumni Vereinigung des German-Japanese Young Leaders Forum. Da er seit seiner Jugend enge Kontakte zu Dänemark und später zu Schweden knüpfte, sind ihm die Japan bezogenen Institutionen dieser Länder ebenfalls vertraut.
Im Jahr 2007 fand ein Trave Art Festival in Kamakura statt, an dem auch Künstler/innen aus Schleswig-Holstein teilnahmen. Fahje, der zu der Zeit bereits in Japan war, hat an der Organisation des Festivals nur teilweise als Berater mitgewirkt.
zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2017
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