Carl Christian Gottsche - Schleswig-Holstein und Japan

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Carl Christian Gottsche

1854-1912/13
Carl Christian Gottsche
Carl Christian Gottsche wurde am 1. März 1855 als Sohn des Arztes und Botanikers Moritz Gottsche in Altona geboren. Nach dem Schulabschluss studierte er Geologie in Würzburg und München. Er legte 1878 die Doktorprüfung ab und trat im Jahr 1879 eine Stelle als Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Kiel an. Im Jahr 1880 habilitierte er  mit einer Arbeit zum Thema „Die Sedimentärgeschiebe der Provinz Schleswig-Holstein".
Bereits in Kiel hatte Gottsche  Bertha Peters kennengelernt, die mit ihm nach Japan ging und die er dort heiratete. Nach Auslaufen seines Vertrags bestiegen beide den Fuji und reisten weiter nach Korea. Dort führte Prof. Gottsche von Mai bis Dezember 1884 erstmals in Korea geologische Untersuchungen durch; anschließend kehrten beide nach Deutschland zurück.

Ab 1886 war Prof. Gottsche Kustos am Naturhistorischen Museum in Hamburg bechäftigt. Im Jahr 1892 ließ er sich beurlauben, um die Endmoränen der eiszeitlichen Vergletscherungen in Schleswig-Holstein zu kartieren. Im Jahr 1907 wurde er Direktor des Mineralogisch-Geologischen Instituts in Hamburg.
Während einer Exkursion mit Geologen nach Helgoland erlitt Carl Gottsche einen Schlaganfall, an dessen Folgen er drei Wochen später am 11. Oktober 1909 in Hamburg im Alter von nur 54 Jahren starb.
 
Quelle: www.meiji.portraits.de von Bernd Lepach
zuletzt aktualisiert am 15. Juni 2019
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