Franz Faupel - Schleswig-Holstein und Japan

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Franz Faupel

1955-1994
 
Franz Faupel
 
Prof. Dr. Franz Faupel, Inhaber des Lehrstuhls für Materialverbunde an der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel,  hat Mitte der 1990er Jahre als erster Wissenschaftler der Kieler Universität mit der Technischen Fakultät der Kobe University in der Präfektur Hyogo eine wissenschaftliche Zusammenarbeit begonnen, die später zu einer Partnerschaft fortentwickelt wurde.
Franz Faupel wurde am 02.08.1957 in Fritzlar geboren. Nach dem Schulbesuch begann er ein Physikstudium in Göttingen, das er 1982 mit der Diplomprüfung und 1985 mit der Doktorprüfung abschloss. 1986 ging er als Gastwissenschaftler an das IBM Th. J. Watson Research Center in Yorktown Heights, New York, und arbeitete an materialwissenschaftlichen Fragen der Mikroelektronik. Im Jahr 1988 kehrte er an die Universität Göttingen zurück und habilitierte sich dort 1992. 1994 erhielt Prof. Faupel einen Ruf an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Inhaber des Lehrstuhls für Materialverbunde.
Einzelheiten über Prof. Faupels umfangreiche Forschungsaktivitäten, über seine zahlreichen Publikationen und seine internationalen Kon-takte findet man auf der Website http://www.tf.uni-kiel.de/matwis.  Das Foto links zeigt ihn in seinem Labor.
Die ersten Kontakte mit Japan hatte Prof. Faupel, als er im Jahr 1992 an einer Tagung in Kyoto teilnahm; anschließend machte er mit seiner Frau eine einwöchige Rundreise und besuchte u.a. Nara und auch Tokyo.
Im Jahr 1993 traf er auf einer Konferenz auf Hawaii Prof. Shigehito Deki von der Technischen Fakultät der Universität Kobe. Beide vereinbarten eine vorerst lockere Zusammen-arbeit;  bereits im Jahr 1994 forschte Dr. Karsten Mosig von der Kieler Technischen Fakultät für ein Jahr in Kobe, und im Jahr 1998 besuchte Prof. Deki erstmalig für eine Woche Kiel und das Institut von Prof. Faupel. Das Foto rechts zeigt Prof. Deki (Mitte) mit Prof. Faupel (links) bei einem Besuch einer Delegation aus Hamburg und Schleswig-Holstein im Jahr 2003 in Kobe.
Danach kamen nahezu jährlich japanische Forscher nach Kiel.  Im Jahr 2000 schlossen die Tech-nischen Fakultäten der beiden Universitäten in Kiel und Kobe eine Vereinbarung zur Zusammen-arbeit in den Bereichen Wissenschaft, Ausbildung und Kultur. Die englische Fassung wurde bereits im November 1999 vom damaligen Präsidenten der Kieler Universität und dem Dekan der Technischen Fakultät in Kiel unterschrieben, im Frühjahr 2000 erfolgte dann die Unterzeichnung der japanischen Fassung  in Kobe. Seitdem sind gegenseitige Besuche von Wissenschaftlern und Studenten eine wesentliche Säule der Zusammenarbeit.
Im Jahr 2001 besuchte Prof. Faupel erneut Kobe und traf mit Prof. Minoru Mizuhata zusammen, der Schüler und Nachfolger von Prof. Deki als Dekan der Technischen Fakul-tät der Universität Kobe war. Die japanischen Studenten verabschiedeten Prof. Faupel mit einer Farewell-Party. Im Jahr 2003 war er Mitglied der oben erwähnten Delegation aus Hamburg und Schleswig-Holstein, und im Jahr 2007 organisierte er mit Prof. Deki in Kobe einen internationalen Workshop. Außerdem nahm Prof. Faupel an verschiedenen Kongressen teil, so z.B. 2016 in Nagoya.
Im Jahr 2015 war Prof. Faupel als Gastprofessor in Kobe und hat für drei Wochen Vorlesungen als Block-veranstaltungen gehalten. Das Foto rechts zeigt Prof. Faupel mit Prof. Mizuhata. Im Kreise seiner Studen-ten und Studentinnen feierte er dort seinen Geburtstag (s. Foto unten links).
Im Jahr 2016 begleitete Prof. Faupel den schleswig-hol-steinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig nach Kobe. Bei diesem Besuch wurde eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen der Christian-Albrechts-Univer-sität zu Kiel durch den Präsidenten Prof. Dr. Lutz Kipp und der Kobe University durch ihren Präsidenten Prof. Hiroshi Takeda unterzeichnet; an der Vorbereitung  hat Prof. Faupel maßgeblich mitgearbeitet. Voraussichtlich im Herbst 2017 wird eine Delegation der Kobe University in Kiel erwartet.
zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2017
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